Beitragsbemessungsgrenze


Beitragsbemessungsgrenze
Grenze, bis zu der sozialversicherungsrechtlich Heranziehung von Entgelt und Einkommen erfolgt. Die B. bestimmt zusammen mit der Geringfügigkeitsgrenze das versicherungspflichtige Arbeitsentgelt (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung). Sozialversicherte, die mehr als die jährlich vom  Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung festgelegte B. verdienen, zahlen nur bis Erreichen der B. Beiträge. Sie erwerben auch nur auf dieser Grundlage Lohnersatzansprüche. Die B. wird für jeden Versicherungszweig getrennt gesetzlich festgelegt; vgl. auch die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2004 vom 9.12.2003 (BGBl I 2497).

Lexikon der Economics. 2013.

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  • Beitragsbemessungsgrenze — Bei|trags|be|mes|sungs|gren|ze (Sozialversicherung) …   Die deutsche Rechtschreibung

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